Camp(clown)ing Love

Ein zweites Zuhause. Auf dem Camping in Sarnen – Chi Chi’s neuer Liebe.

Hier spielt das Wetter gar nicht so eine grosse Rolle, wie es scheint…Die grossen & kleinen Menschen sind irgendwie immer gut drauf & es macht ungeheuren Spass, das Stück „Ciao Amico!“ hier aufführen zu dürfen.

Danke @seefeldparksarnen, danke @Fotografin Jana-Marie Fuchs

Die Sprache des Herzens

Als Clown, bzw. Gesundheitsclown verwende ich nicht viele Worte. Wenn, dann schon eher Laute, oder die Clownssprache Hoch-Gromolo, zu Schweizerdeutsch „Chuderwäusch“.

Nicht selten bin ich selber erstaunt, welche Worte aus meinem Munde purzeln. Plötzlich kriegen die Dinge neue Namen. So heisst die Fliege plötzlich „Wuschi“, der Baum „Hakuki“. Aber keine Angst, morgen heisst er vielleicht schon wieder ganz anders.

Gerade dass ich als Clown nicht viel Sprache verwende – es sei denn bei älteren Menschen, die unbedingt wissen möchten, von welchem Wagen ich gefallen bin – gibt mir die Möglichkeit, in eine andere Begegnung zu kommen. In die Begegnung über all unsere Sinne. Sei es über Augenkontakt, Mimik, Gestik, Musik, Tanz, Zauberei, Berührungen, eine duftend gebastelte Rose. Es sind die Begegnungen, die im Nachhinein schwer in Worte zu fassen sind. Vielleicht gerade deswegen. Weil man zusammen einen Moment geteilt hat, für den ich auch in „Chuderwäusch“ keine Worte finde.